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Verlauf der Gemarkung Danzwiesen um das Staatsforst- und Naturschutzgebiet Milseburg
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Danzwiesen wird erstmals in einer Beschreibung
des Amtes Bieberstein nach 1575 erwähnt.
Der Ort liegt bis zu 720m hoch und wird von der
Milseburg mit 835m Höhe überragt.
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Ortslage
Danzwiesen von Osten gegen Milseburg
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Es handelt sich um eine Streusiedlung, die um die
Milseburg verteilt liegt.
Im folgenden gehören dazu :
- Danzwiesen
- Delzenhof
- Vorderstellberg
- Hinterstellberg
- Grabenhof
- Öchenbach
Einige Daten:
| Gemarkungsgröße |
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551 ha |
| Wald |
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230 ha |
| landwirtschaftliche Nutzfläche |
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290 ha |
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| Einwohner mit Hauptwohnsitz |
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76 |
| Einwohner mit Nebenwohnsitz |
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3 |
| Einwohner gesamt |
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79 |
Ortsbeirat Danzwiesen:
- Waltraud Flügel-Büttner
- Manfred Schütz
- Ottmar Mihm
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Der renovierte Delzenhof
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Zum Vorderstellberg hinauf
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| Blick vom Hinterstellberg zur Milseburg |
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| Grabenhof mit Blick zum Hinterstellberg |
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| Weiler Öchenbach |
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| Weg vom Grabenhöfchen nach Danzwiesen |
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Freiwillige Feuerwehr Danzwiesen :
| Freiwillige Feuerwehr |
seit 1952 |
| Feuerwehrgerätehaus |
seit 1992 |
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| Vorstand |
Lothar Büttner |
| Wehrführer |
Matthias Kempf |
| Stellvertreter |
Oliver Kempf |
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Feuerwehrgerätehaus Danzwiesen
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Ferienwohnung "Zum Berghof" Klaus Werner
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Gaststätten :
Berghütte auf der Milseburg (Rhönklubhütte)
Berghof Milseburg |
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Wanderreiten auf arabischen Pferden
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Wallfahrtskapelle auf der Milseburg
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Danzwiesen : gehört zur Pfarrei Kleinsassen
Besonderer Feiertag von Danzwiesen :
Hagelfeiertag (verlobter Tag) 22.02.
in der Pfarrkirche St. Laurentius Kleinsassen
Gottesdienste :
Gangolf (Titularfest) : 11.05.
Schutzengelfest : 1.Sonntag im September
Wendelinus : 20.10.
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Der Heilige St.Gangolf
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Die Berghütte vom Rhönklub
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Gottesdienst auf der Milseburg
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Fresko
in der Kapelle
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Grotte
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Wie kam Danzwiesen zu seinem Namen ?
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Danzwiesen - Tannenwiese ? - Tanzwiesen ?
So ganz einig ist man sich da nicht :
Die einen sagen, der Name kommt von den Tannen, die einst
hier gestanden haben sollen. Aber kann denn das sein,
wo doch früher um die Milseburg in erster Line
Buchen gestanden haben sollen und erst der Arbeitsdienst die Hochebenen der Rhön mit Nadelbäumen aufgefirstet hat ?
Wahrscheinlicher ist da wohl diese alte Sage vom Elfentanz :
Ein noch jung vermählter Ritter von der Milseburg ritt eines
Abends bei hellem Sternenscheine nach Hause. Als nun die
große Wiesenfläche unter der Milseburg erreicht hatte, da
gewahrte er auf einmal eine Schar lieblicher weiblicher
Gestalten, die sich dort in fröhlichem Reigen drehten.
Er sah dem Spiel lange Zeit zu, und immer näher kamen die Tänzerinnen. Ohne daß er wußte, was er tat, sprang der Ritter
vom Pferde und umschlang eine der Tänzerinnen. In seliger
Lust wirbelte er dahin, bis die Elfen mit dem Morgengrauen
wieder verschwanden.
Der Ritter hatte nun weder Ruhe noch Rast; er vernachläs-
sigte sein junges Weib und kehrte sich nicht an deren Bitten
und Tränen. Abend für Abend verließ er die Burg, eilte nach
der Wiese und tanzte lustig mit den Elfen.
Einmal schlich ihm, von Eifersucht getrieben, seine junge
Gemahlin nach, mischte sich unbemerkt unter die Elfen,
näherte sich dem Ritter, wurde unerkannt von ihm im Kreis geschwenkt und vernahm dabei Liebesworte aus seinem
Munde.
Sie gab sich endlich zu erkennnen und sagte, er könne das
gleiche Glück wie hier an ihrer Seite auf der Burg finden.
Der Ritter war beschämt und ist nie wieder zu den Elfen
gegangen, denn er hatte das Glück im eigenen Hause
gefunden.
Jener Platz aber wurde von da an die "Tanzwiese"
genannt, und später entstand dort der
Ort "Danzwiesen".
Noch heute sieht man die Elfen tanzen, wenn die Nebel-
schwaden sich um die Häuser winden und jeder Nachbar
darin verschindet.
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Bubenbader Weiher
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Sage vom
Bubenbader Weiher
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Vom Bubenbader Weiher erzählt man sich die Sage von einer Mutter, die bereits sieben Mädchen das Leben geschenkt hatte, und deren Mann sich sehnlichst einen Knaben wünschte.
Als sie nun wieder schwanger war, und wieder einem Mädchen das Leben geschenkt hatte, tauchte sie es in ihrer Verzweiflung in den Weiher
und zog zu ihrer Freude einen gesunden Buben aus dem Wasser.
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