08. September 2010  Tourismus & Kultur Rathaus  Wirtschaft  Suche
 
 
   
 
 
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Impressionen aus Danzwiesen

Verlauf der Gemarkung Danzwiesen um das Staatsforst- und Naturschutzgebiet Milseburg

 
   

Danzwiesen wird erstmals in einer Beschreibung
des Amtes Bieberstein nach 1575 erwähnt.
Der Ort liegt bis zu 720m hoch und wird von der
Milseburg mit 835m Höhe überragt.

Ortslage
Danzwiesen von Osten gegen Milseburg

 
   

Es handelt sich um eine Streusiedlung, die um die
Milseburg verteilt liegt.
Im folgenden gehören dazu :

  • Danzwiesen
  • Delzenhof
  • Vorderstellberg
  • Hinterstellberg
  • Grabenhof
  • Öchenbach

Einige Daten:
Gemarkungsgröße   551 ha
Wald   230 ha
landwirtschaftliche Nutzfläche   290 ha
     
Einwohner mit Hauptwohnsitz   76
Einwohner mit Nebenwohnsitz   3
Einwohner gesamt   79


Ortsbeirat Danzwiesen:
  • Waltraud Flügel-Büttner
  • Manfred Schütz
  • Ottmar Mihm

Der renovierte Delzenhof

 
     

Zum Vorderstellberg hinauf

 
     
Blick vom Hinterstellberg zur Milseburg  
     
Grabenhof mit Blick zum Hinterstellberg   
     
Weiler Öchenbach  
     
Weg vom Grabenhöfchen nach Danzwiesen  
    Freiwillige Feuerwehr Danzwiesen :
Freiwillige Feuerwehr seit 1952
Feuerwehrgerätehaus seit 1992
   
Vorstand Lothar Büttner
Wehrführer Matthias Kempf
Stellvertreter Oliver Kempf

Feuerwehrgerätehaus Danzwiesen 

 
     

Ferienwohnung "Zum Berghof" Klaus Werner 

 
    Gaststätten :
Berghütte auf der Milseburg (Rhönklubhütte)
Berghof Milseburg

Wanderreiten auf arabischen Pferden 

 
     

Wallfahrtskapelle auf der Milseburg

 
    Danzwiesen : gehört zur Pfarrei Kleinsassen

Besonderer Feiertag von Danzwiesen : 
Hagelfeiertag (verlobter Tag) 22.02.
in der Pfarrkirche St. Laurentius Kleinsassen

Gottesdienste :
Gangolf (Titularfest) :   11.05.
Schutzengelfest : 1.Sonntag im September
Wendelinus : 20.10.
 

Der Heilige St.Gangolf

 
     

Die Berghütte vom Rhönklub

 
     

Gottesdienst auf der Milseburg

 
     

Fresko
in der Kapelle

 
     

Grotte

 
     

Wie kam Danzwiesen zu seinem Namen ?
 

  Danzwiesen - Tannenwiese ? - Tanzwiesen ?

So ganz einig ist man sich da nicht :

Die einen sagen, der Name kommt von den Tannen, die einst
hier gestanden haben sollen. Aber kann denn das sein,
wo doch früher um die Milseburg in erster Line
Buchen gestanden haben sollen und erst der Arbeitsdienst die Hochebenen der Rhön mit Nadelbäumen aufgefirstet hat ?

Wahrscheinlicher ist da wohl diese alte Sage vom Elfentanz :

Ein noch jung vermählter Ritter von der Milseburg ritt eines
Abends bei hellem Sternenscheine nach Hause. Als nun die
große Wiesenfläche unter der Milseburg erreicht hatte, da
gewahrte er auf einmal eine Schar lieblicher weiblicher
Gestalten, die sich dort in fröhlichem Reigen drehten.

Er sah dem Spiel lange Zeit zu, und immer näher kamen die Tänzerinnen. Ohne daß er wußte, was er tat, sprang der Ritter
vom Pferde und umschlang eine der Tänzerinnen. In seliger
Lust wirbelte er dahin, bis die Elfen mit dem Morgengrauen
wieder verschwanden.

Der Ritter hatte nun weder Ruhe noch Rast; er vernachläs-
sigte sein junges Weib und kehrte sich nicht an deren Bitten
und Tränen. Abend für Abend verließ er die Burg, eilte nach
der Wiese und tanzte lustig mit den Elfen.

Einmal schlich ihm, von Eifersucht getrieben, seine junge
Gemahlin nach, mischte sich unbemerkt unter die Elfen,
näherte sich dem Ritter, wurde unerkannt von ihm im Kreis geschwenkt und vernahm dabei Liebesworte aus seinem
Munde.

Sie gab sich endlich zu erkennnen und sagte, er könne das
gleiche Glück wie hier an ihrer Seite auf der Burg finden.
Der Ritter war beschämt und ist nie wieder zu den Elfen
gegangen, denn er hatte das Glück im eigenen Hause
gefunden.

Jener Platz aber wurde von da an die "Tanzwiese"
genannt, und später entstand dort der
Ort "Danzwiesen".

Noch heute sieht man die Elfen tanzen, wenn die Nebel-
schwaden sich  um die Häuser winden und jeder Nachbar
darin verschindet.
 
     

Bubenbader Weiher

 
     

Sage vom
Bubenbader Weiher

 

Vom Bubenbader Weiher erzählt man sich die Sage von einer Mutter, die bereits sieben Mädchen das Leben geschenkt hatte, und deren Mann sich sehnlichst einen Knaben wünschte.

Als sie nun wieder schwanger war, und  wieder einem Mädchen das Leben geschenkt hatte, tauchte sie es in ihrer Verzweiflung in den Weiher
und zog zu ihrer Freude einen gesunden Buben aus dem Wasser.
 


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